Drohnenregulierung

Sehr geehrte Damen und Herren

Mit der vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) geplanten Übernahme der europäischen Drohnenregulierung (Einführung der EU 2019/947 und EU 2019/945) soll der Betrieb von Drohnen per 1. Januar 2021 auch in der Schweiz neu reguliert werden.

Um ein „Sensor Grounding“ zu verhindern, wurde die „Allianz für eine vernünftige Drohnenregulierung“ gegründet. Die Allianz besteht zur Zeit aus folgenden Mitgliedern: Fachleute Geomatik Schweiz (FGS), GEO+ING (Fachgruppe der Geomatik Ingenieure Schweiz), Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein (SIA), Schweizerische Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung (SGPF), Schweizerischer Verband für Geomatik und Landmanagement (GEOSUISSE), Ingenieur-Geometer Schweiz (IGS), Schweizerische Vereinigung beratender Ingenieurunternehmungen (USIC), Schweizerischer Verband Ziviler Drohnen (SVZD) und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus 5 Personen, unter der Leitung der IGS hat die Arbeiten am 22. April 2020 aufgenommen und die Grundlagen für die angestrebten Gespräche mit dem BAZL erarbeitet. Es wurde eine Allianz gegründet und ein Positionspapier mit Forderungen und konkreten Lösungsvorschlägen erarbeitet. Die Korrespondenz an den Direktor des BAZL erfolgte am 25.5.2020 und die Webseite mit Anschauungsmaterial aus der Branche wurde aufgeschaltet.

Es haben bereits 2 Gespräche stattgefunden:

Besprechung mit Sandra Bodmer (BAZL, Juristin) vom 29. Mai 2020 mit folgenden Ergebnissen:

  • Die Allianz ist Ansprechpartner betreffend gewerblichen Regulierungsfragen für das BAZL. Die Allianz bündelt die Anliegen und bringt diese in die Besprechung ein.
  • Die Allianz informiert die Mitglieder der Allianz über die jeweiligen Besprechungsergebnisse.

Besprechung mit Alexander Lindner (BAZL, Innovation und Digitalisierung) vom 11. Juni 2020 mit den folgenden Ergebnissen:

  • Die Kernanliegen (Flughöhenbegrenzung, CE-Siegel für Drohnen, Heran- und Überfliegen an bzw. von unbeteiligten Personen und besiedelten Gebieten sowie Bewilligungsverfahren) wurden besprochen.
  • Das BAZL wird eine ganzheitliche Analyse, auch unter Einbezug weiterer Firmen und Interessengruppen, vornehmen und eine Problemübersicht erstellen.
  • Das BAZL wird Lösungsvorschläge erarbeiten und präsentieren, welche dann via IGS und andere Plattformen kommuniziert werden können.

Wir laden die Mitglieder der Allianz sowie deren Mitglieder ein, ihre Anliegen entweder direkt „ihrem“ Mitglied der Arbeitsgruppe und/oder dem Sekretariat der Allianz zukommen zu lassen.

Freundliche Grüsse

im Namen der Allianz für eine vernünftige Drohnenregulierung
Ingenieur-Geometer Schweiz
Rico Breu